Abschlussveranstaltung des F&E‑Projekts ScaleTrust

Die Abschlussver­anstal­tung mit über 25 Teil­nehmenden des F&E‑Projekts ScaleTrust fand am 24. Feb­ru­ar 2026 in Leipzig statt und bot eine öffentliche Präsen­ta­tion der zen­tralen Projektergebnisse.

Im Mit­telpunkt der Ver­anstal­tung standen die im Pro­jekt entwick­el­ten Ansätze, Ergeb­nisse und prak­tis­chen Erfahrun­gen sowie deren Bedeu­tung für den Auf­bau ver­trauenswürdi­ger Daten­treuhand­mod­elle. Die Teil­nehmenden erhiel­ten umfassende Ein­blicke in Demon­stra­toren und konkrete Use Cas­es und kon­nten die Beiträge der beteiligten Pro­jek­t­part­ner kennenlernen.

Beson­ders deut­lich wurde, dass ver­trauenswürdi­ge Daten­treuhand­mod­elle eine Schlüs­sel­rolle für den sicheren und fairen Date­naus­tausch in datengetriebe­nen Ökosys­te­men spie­len. Die vorgestell­ten Lösun­gen zeigten prax­is­nah, wie Ver­trauen, Trans­parenz und Daten­ho­heit tech­nisch und organ­isatorisch umge­set­zt wer­den können.

Neben der Präsen­ta­tion der Ergeb­nisse bot die Ver­anstal­tung auch Raum für Aus­tausch und Diskus­sion. Gemein­sam wur­den zukün­ftige Entwick­lun­gen, zen­trale Her­aus­forderun­gen und Poten­ziale von Daten­treuhand­mod­ellen beleuchtet.

Die Abschlussver­anstal­tung machte deut­lich: Die im Pro­jekt ScaleTrust entwick­el­ten Ansätze liefern wichtige Impulse für einen ver­ant­wor­tungsvollen Umgang mit Dat­en und schaf­fen eine Grund­lage für inno­v­a­tive, ver­trauenswürdi­ge Datenökosysteme.

Das InfAI beri­et in dem Pro­jekt ScaleTrust zur Architek­tur, unter­stützte bei der Nutzung von Wis­sens­graphen und DCAT-AP.de und ergänzte einen Deep-Research-Agenten.

Mehr zu ScaleTrust:

ScaleTrust (Scal­able Com­pli­ance and Lead­er­ship in Eth­i­cal Trustee­ship) ist ein vom Bun­desmin­is­teri­um für Forschung, Tech­nolo­gie und Raum­fahrt (BMFTR) aus Mit­teln der Europäis­chen Union gefördertes Forschungs- und Entwick­lung­spro­jekt mit dem Ziel, ein rechtssicheres, skalier­bares und ver­trauenswürdi­ges Daten­treuhän­der­mod­ell als Grund­lage fair­er und dezen­traler Datenökosys­teme zu etablieren.

Daten­treuhän­der agieren dabei als neu­trale Inter­mediäre, die Dat­en im Auf­trag der Dateneigen­tümer ver­ant­wor­tungsvoll ver­wal­ten und kon­trol­liert weit­ergeben. Das ScaleTrust-Pro­jekt schafft den tech­nis­chen, organ­isatorischen und rechtlichen Rah­men für einen fairen, anwendungs‑, sek­toren- und län­derüber­greifend­en Date­naus­tausch, beispiel­haft in der Prax­is in Daten­räu­men wie dem Green Deal Data­space erprobt.

PROVIDER Kick-Off

Anfang Feb­ru­ar fand am OFF­IS-Insti­tut in Old­en­burg das Kick-off-Meet­ing zum Pro­jekt PROVIDER statt. Unter der Leitung von Dr. Sabine Grün­der-Fahrer entwick­elt das Kom­pe­tenzzen­trum ETi am InfAI gemein­sam mit seinen Pro­jek­t­part­nern ein inno­v­a­tives Früh­warn­sys­tem für Ver­sorgungsen­g­pässe in Deutschland.

PROVIDER nutzt KI-gestützte Sim­u­la­tio­nen, um Liefer­ket­ten kon­tinuier­lich zu überwachen und Risiken frühzeit­ig zu erken­nen, lange bevor Eng­pässe entste­hen. Durch die Kom­bi­na­tion aus Knowl­edge Graphen, Deep Rein­force­ment Learn­ing und aktuellen Nachrich­t­e­n­analy­sen kön­nen kri­tis­che Entwick­lun­gen vorauss­chauend bew­ertet und Entscheidungsträger*innen rechtzeit­ig informiert wer­den. Ein beson­der­er Fokus liegt auf ver­sorgungsrel­e­van­ten Gütern außer­halb der klas­sis­chen kri­tis­chen Infra­struk­tur, die bish­er nicht aus­re­ichend in Krisen­pla­nun­gen berück­sichtigt werden.

Es war ein span­nen­der Auf­takt! Wir bedanken uns für die Organ­i­sa­tion und freuen uns auf die weit­ere Zusammenarbeit.

Pressemitteilung: Verbundprojekt PROVIDER

Leipzig, 16.01.2026

Stärkung der Resilienz von Ver­sorgungsnet­zw­erken mit seman­tis­chen Wis­sens­graphen und KI 

Das Ver­bund­pro­jekt PROVIDER stärkt die proak­tive Ver­sorgungssicher­heit durch dynamis­che Sim­u­la­tion mit Selb­stler­nen­den LLM-Agenten.

Das Teil­vorhaben „Seman­tis­che Wis­sens­graphen und Seman­tis­che KI für die Resilienz von Ver­sorgungsnet­zw­erken“ adressiert zen­trale Her­aus­forderun­gen im Resilienz­man­age­ment sek­torüber­greifend­er Ver­sorgungsnet­zw­erke. Ziel ist die Entwick­lung eines seman­tisch struk­turi­erten Knowl­edge Graphs, der het­ero­gene Daten­quellen zu kri­tis­chen Infra­struk­turen, Liefer­ket­ten und Wertschöp­fungsnet­zen inte­gri­ert, har­mon­isiert und aktuell hält. Dieser Graph bildet die Basis für eine KI-gestützte Sim­u­la­tion­sumge­bung, in der Abhängigkeit­en mod­el­liert und prädik­tive Analy­sen durchge­führt wer­den können. 

Kern der Inno­va­tion inner­halb des Teil­pro­jek­tes ist die Kom­bi­na­tion von seman­tis­ch­er Mod­el­lierung mit Large Lan­guage Mod­els (LLMs). LLMs wer­den u.a. einge­set­zt, zur automa­tisierten Extrak­tion, Inte­gra­tion und Aktu­al­isierung von Dat­en sowie zur Sim­u­la­tion­spara­metrisierung inner­halb der Sim­u­la­tion­sumge­bung. Zudem ermöglichen sie eine intu­itive, natür­lich­sprach­liche Inter­ak­tion mit den Ergeb­nis­sen, wodurch auch nicht-tech­nis­che Akteure Zugang zu kom­plex­en Analy­sen erhal­ten. Ergänzend wird ein Erk­lär­barkeitsmod­ul entwick­elt, das Trans­parenz und Nachvol­lziehbarkeit der Ergeb­nisse sicherstellt.

Gefördert vom Bun­desmin­is­teri­um für Forschung, Tech­nolo­gie und Raum­fahrt arbeit­en wir gemein­sam mit unseren Part­nern OFFIS — Insti­tut für Infor­matik, Tech­nis­che Uni­ver­sität Chem­nitz, Leuphana Uni­ver­sität Lüneb­urg, DATEV eG & IAK Agrar Con­sult­ing GmbH bis Ende 2028 an neuen Ansätzen zur Stärkung der Resilienz sek­torüber­greifend­er Versorgungsnetzwerke.

Wis­senschaftlich­er Ansprech­part­ner:   
Insti­tut für Ange­wandte Infor­matik (InfAI) e.V.  
An-Insti­tut an der Uni­ver­sität Leipzig  
Goerdel­er­ring 9 | 04109 Leipzig  
Web: https://infai.org   

Weit­ere Informationen: 

Über das InfAI  
Das Insti­tut für Ange­wandte Infor­matik (InfAI) e.V. ist ein An-Insti­tut der Uni­ver­sität Leipzig und dient als Trans­ferin­sti­tut dem Zweck der Forschungs­förderung auf den Gebi­eten der Infor­matik und Wirtschaftsinformatik. 

Neues Projekt: PROVIDER

Wir freuen uns, den Beginn des Pro­jek­ts “Proak­tive Ver­sorgungssicher­heit durch dynamis­che Sim­u­la­tion mit Selb­stler­nen­den LLM-Agen­ten (PROVIDER)” bekan­nt­geben zu kön­nen. Gemein­sam mit mehreren Part­nern arbeit­en wir ab näch­stem Jahr bis Ende 2028 an der Verbesserung der Resilienz von Versorgungsnetzwerken.

Teil­vorhaben: Seman­tis­che Wis­sens­graphen und Seman­tis­che KI für die Resilienz von Versorgungsnetzwerken

Das Teil­vorhaben adressiert zen­trale Her­aus­forderun­gen im Resilienz­man­age­ment sek­torüber­greifend­er Ver­sorgungsnet­zw­erke. Ziel ist die Entwick­lung eines seman­tisch struk­turi­erten Knowl­edge Graphs, der het­ero­gene Daten­quellen zu kri­tis­chen Infra­struk­turen, Liefer­ket­ten und Wertschöp­fungsnet­zen inte­gri­ert, har­mon­isiert und aktuell hält. Dieser Graph bildet die Basis für eine KI-gestützte Sim­u­la­tion­sumge­bung, in der kom­plexe Abhängigkeit­en mod­el­liert und prädik­tive Analy­sen durchge­führt wer­den können.

Kern der Inno­va­tion ist die Kom­bi­na­tion von seman­tis­ch­er Mod­el­lierung mit Large Lan­guage Mod­els (LLMs). LLMs wer­den einge­set­zt, um Dat­en automa­tisiert zu extrahieren, zu inte­gri­eren und kon­tinuier­lich zu aktu­al­isieren. Zudem ermöglichen sie eine intu­itive, natür­lich­sprach­liche Inter­ak­tion mit den Ergeb­nis­sen, wodurch auch nicht-tech­nis­che Akteure Zugang zu kom­plex­en Analy­sen erhal­ten. Ergänzend wird ein Erk­lär­barkeitsmod­ul entwick­elt, das Trans­parenz und Nachvol­lziehbarkeit der Ergeb­nisse sicherstellt.

KupferDigital2-Projekttreffen bei den Wieland Werken in Vöhringen

Unser Teil­pro­jek­tleit­er Lars-Peter Mey­er hat sich gefreut, am Pro­jek­t­tr­e­f­fen vom Forschung­spro­jekt KupferDigital2 bei den Wieland Werken in Vöhrin­gen teilzunehmen.

Wir kon­nten dort in einem Vor­trag einen Überblick über die Ergeb­nisse der im Arbeitspaket 1 durchge­führten Umfrage geben. Die Umfrage war gemein­sam mit den Pro­jek­t­part­nern fem, IWM und eccen­ca vor­bere­it­et und von den Kupfer­Dig­i­tal2-Pro­duk­tion­spart­nern aus­ge­füllt worden.

Auch der weit­ere Aus­tausch im Pro­jek­t­tr­e­f­fen war sehr anre­gend. Beson­ders im Fokus standen dabei die The­men Life Cycle Assess­ment (LCA), Dig­i­taler Zwill­ing (DZ), Dig­i­taler Pro­duk­t­pass (DPP) und die Datenüber­tra­gung zwis­chen den Projektpartnern.

Zusät­zlich durften wir bei ein­er eige­nen Werks­führung einen Ein­blick in die Pro­duk­tion bei den Wieland-Werken bekom­men. Wir bedanken und her­zlich für die Ein­ladung und Gast­fre­und­schaft. Wir freuen uns darauf, gemein­sam die näch­sten Schritte im Pro­jekt zu gehen. 

DigiTaKS* Projekttreffen

Am 2. Okto­ber trafen sich die Pro­jek­t­part­ner der Hel­mut-Schmidt-Uni­ver­sität, WeTeK gGmbH und dem InfAI zu einem Pro­jek­t­tr­e­f­fen im Rah­men von “Dig­i­TaKS* — Dig­i­tale Schlüs­selkom­pe­ten­zen für Studi­um und Beruf” in Leipzig.

Erfol­gre­ich wur­den neben organ­isatorischen Punk­ten das weit­ere inhaltliche und tech­nis­che Vorge­hen zur Schaf­fung neuer Lern­in­halte zum The­ma gen­er­a­tive KI (AP1) und zum Auf­bau dig­i­taler Kom­pe­ten­zen inner­halb der Bun­deswehr (AP4Bw) besprochen. Eine Demo des InfAIs ver­an­schaulichte eine schnelle und effiziente Möglichkeit, aus Mark­down-Doku­menten, dig­i­tale Kurse unter Nutzung des Adapt Frame­works zu erstellen.

Zudem wurde beschlossen, bere­its geschaf­fene und zukün­ftige Lern­mod­ule auf OERSI.org als offene Lern­res­sourcen (OER) bere­itzustellen. Dies wurde am Beispiel des Lern­pakets ComDigiS* LXP demon­stri­ert, welch­es nun erfol­gre­ich auf OERSI gelis­tet ist.

Dig­i­TaKS* Projekttreffen

Unser Poster auf der SEMANTiCS 2025

Unser Poster “Char­ac­ter­iz­ing Knowl­edge Graph Tasks in LLM Bench­marks Using Cog­ni­tive Com­plex­i­ty Frame­works” wurde für die SEMAN­TiCS Kon­ferenz am 03.–05. Sep­tem­ber 2025 in Wien angenommen.

Die Arbeit ent­stand im Rah­men der Pro­jek­te Kupfer­Dig­i­tal 2 und ScaleTrust. Haup­tau­torin Sara Todor­ovikj ist wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin und Dok­torandin an der TU Chem­nitz und wird das Poster vor Ort in Wien präsen­tieren. Co-Autoren sind Lars-Peter Mey­er vom InfAI und Michael Mar­tin, eben­falls von der TU Chemnitz.

Wir freuen uns schon auf span­nende Diskus­sio­nen mit der inter­na­tionalen Com­mu­ni­ty und richt­en ein großes Dankeschön an alle Beteiligten im Pro­jek­t­team für die her­vor­ra­gende Zusam­me­nar­beit – und an die SEMAN­TiCS 2025 für die Möglichkeit, unsere Forschung vorzustellen!

Abschlussbericht des CoyPu-Projektes

Im Novem­ber let­zten Jahres haben wir nach ein­er drei­jähri­gen Laufzeit das Coy­Pu-Pro­jekt (Cog­ni­tive Econ­o­my Intel­li­gence Plat­tform für die Resilienz wirtschaftlich­er Ökosys­teme) erfol­gre­ich abgeschlossen, das sich mit beste­hen­den krisen­be­zo­ge­nen Her­aus­forderun­gen aus Per­spek­tive der deutschen Wirtschaft und deren Bewäl­ti­gung mit­tels KI und ver­net­zter Daten­tech­nolo­gie beschäftigt hat.

Auf unser­er Pro­jek­tweb­site haben wir jet­zt einen zusam­menge­fassten Bericht des Pro­jek­tes veröffentlicht. 

Darin sind im ersten Teil die Pro­jek­tziele und die Pro­jek­t­pla­nung mit der Auf­gaben­stel­lung, Voraus­set­zun­gen für die Durch­führung sowie mit dem detail­lierten Ablauf beschrieben. Im zweit­en Teil kön­nen neben der Zusam­men­fas­sung der förder­poli­tis­chen Ziele auch die Ergeb­nisse und Inhalte der neun Arbeitspakete im Einzel­nen nachvol­l­zo­gen werden.


Der Abschluss­bericht kann hier gele­sen werden.

Teilnahme am Workshop der Plattform MaterialDigital (PMD) in Berlin

Am 25. und 26. Juni 2025 fand in Berlin bei der Bun­de­sanstalt für Mate­ri­al­forschung und ‑prü­fung (BAM) ein Work­shop statt. Es waren Pro­jek­te beteiligt, die durch die Mate­rialDig­i­tal-Ini­tia­tive gefördert werden. 

Es fand ein Review der Stände der Pro­jek­te zum The­ma Work­flows in Form von Präsen­ta­tio­nen statt. Mith­il­fe von Pan­eld­iskus­sio­nen und Break­out-Ses­sions wur­den aktuelle Entwick­lun­gen, Prob­leme und Gemein­samkeit­en iden­ti­fiziert und disku­tiert. Neben dem Aus­tausch der Herange­hensweisen und Tech­nolo­gien sollte eine gemein­same Ziel­rich­tung definiert wer­den. Außer­dem wurde eine zukün­ftige Veröf­fentlichung im Spe­cial Issue in Advanced Engi­neer­ing Mate­ri­als (AEM) the­ma­tisiert, welche gegen Ende dieses Jahres angestrebt wird. Dies ist die zweite Veröf­fentlichung zu Work­flows der PMD in AEM.

Das InfAI stellte KupferDigital2 in Vertre­tung von Wieland Elec­tric GmbH vor und erläuterte Anforderun­gen der Work­flows sowie ein Work­flow-Man­age­ment-Sys­tem im Rah­men des Ein­satzes in Forschungsin­sti­tuten sowie Indus­tri­estät­ten. Zur Real­isierung dig­i­taler Zwill­inge, die den gesamten Leben­szyk­lus des Werk­stoffes Kupfer abbilden, sind Work­flows dezen­tral, wieder­hol­bar und seman­tisch angere­ichert zu definieren und auszuführen.

ETi bei den Öko-Feldtagen auf dem Biolandbetrieb Wassergut Canitz

Am 18. und 19. Juni war unser Kol­lege Nor­man Radtke bei den Öko-Feld­ta­gen (ÖFT), die in diesem Jahr auf dem Bioland­be­trieb Wassergut Canitz in Sach­sen stat­tfan­den. Dort nahm er am Pitch für den Pro­jek­tantrag für Agrar­Job-Pilot teil.

Das Pro­jekt entwick­elt und erprobt über drei Jahre hin­weg Konzepte zur Gewin­nung und Inte­gra­tion ungel­ern­ter und fremd­sprachiger Arbeit­skräfte in land­wirtschaftliche Betriebe der LAND.VISION-Region. Dabei sollen regionale Arbeit­skräftepoten­ziale wie Jugendliche ohne Abschluss oder Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund aktiviert, Hür­den iden­ti­fiziert und durch fach­liche sowie päd­a­gogis­che Begleitung über­wun­den wer­den. Ein dig­i­tal unter­stützter Hand­lungsleit­faden, prax­is­na­he Ler­nange­bote und eine mehrsprachige Lern­plat­tform sich­ern die Über­trag­barkeit und nach­haltige Wirkung.

Wir freuen uns sehr, dass wir von LAND.VISION, einem Bünd­nis zur Förderung von Akteur:innen in der Land­wirtschaft, ein­ge­laden wur­den. Mehr über LAND.VISION kön­nt ihr hier erfahren. 

Die Öko-Feld­tage sind ein Tre­ff­punkt und eine Aus­tausch­plat­tform für alle Ökobauern und ‑bäuerin­nen sowie alle Landwirt:innen, die ihre Betriebe umstellen wollen oder nach neuen, umwelt­fre­undlichen Meth­o­d­en für die Land­wirtschaft suchen. Dort wird gezeigt, welche Möglichkeit­en die ökol­o­gis­che Land­wirtschaft bietet, an welch­er Stelle sie sich zum jet­zi­gen Zeit­punkt befind­et und wie sie sich weit­er­en­twick­elt. Die diesjähri­gen Öko-Feld­tage, die erst­mals in Sach­sen stat­tfan­den, stell­ten die enge Verbindung zwis­chen ökol­o­gis­ch­er Land­wirtschaft und dem Schutz des Trinkwassers als ein zen­trales The­ma in den Mittelpunkt.

Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zum The­ma kön­nen auf der  Web­site der Öko-Feld­tage nachge­le­sen werden. 

Wir hof­fen, dass wir durch unsere Teil­nahme an dieser wichti­gen Ver­anstal­tung bald einen neuen Pro­jek­t­start an unserem Kom­pe­tenzzen­trum verkün­den können!

ETi bei der Extended Semantic Web Conference  in Portorož

Vom 1. bis zum 5. Juni 2025 war unser Mitar­beit­er Lars-Peter Mey­er bei der diesjähri­gen Extend­ed Seman­tic Web Con­fer­ence (ESWC) in Por­torož (Slowe­nien).

Die Extend­ed Seman­tic Web Con­fer­ence  ist eine inter­na­tionale wis­senschaftliche Kon­ferenz zu den The­men seman­tis­che Tech­nolo­gien und der Seman­tik des Webs, die jährlich an ver­schiede­nen Orten stat­tfind­et und das Ziel hat, Expert:innen aus Forschung und Prax­is zusammenzubringen. 

Lars-Peter Mey­er hat im Rah­men der Kon­feren­z­woche zwei Vorträge gehal­ten. Am 1. Juni stellte er den Beitrag unseres ETi-Teams zur inter­na­tionalen Text2Sparql’25-Challenge vor.

Am 5. Juni präsen­tierte er im zweit­en Vor­trag den Beitrag „LLM-KG-Bench 3.0: A Com­pass for Seman­tic Tech­nol­o­gy Capa­bil­i­ties in the Ocean of LLMs”. Außer­dem stellte Desiree Heim (DFKI Kaiser­slautern) am 2. Juni das Paper „How do Scal­ing Laws Apply to Knowl­edge Graph Engi­neer­ing Tasks? The Impact of Mod­el Size on Large Lan­guage Mod­el Per­for­mance” vor, bei welchem Lars-Peter Mey­er als Co-Autor mit­gewirkt hat.

Im Ergeb­nis hat unser ETi-Team am Son­ntag, 1. Juni, bei der Tex­t2S­par­ql-Chal­lenge sehr erfol­gre­ich abgeschnit­ten. Wir freuen uns sehr, dass wir bei zwei von drei Detail­w­er­tun­gen den ersten Platz bekom­men haben: für englis­che DBpe­dia und für den all­ge­meinen Cor­po­rate Graph. Deshalb haben wir in der Gesamtwer­tung den zweit­en Platz bekommen.

Wir freuen uns, dass wir erneut die Möglichkeit hat­ten, bei der ESWC dabei zu sein.

Neues Projekt: ReKlim

Wir freuen uns, den Beginn des Pro­jek­ts „Regiona­len­twick­lung und Energiev­er­sorgung unter Kli­maschutzre­strik­tio­nen (ReK­lim)“ bekan­nt­geben zu kön­nen. Gemein­sam mit mehreren Part­nern arbeit­en wir bis 2028 an der Entwick­lung nach­haltiger Trans­for­ma­tion­sp­fade für eine zukun­fts­fähige kom­mu­nale Energieversorgung.

Teil­vorhaben: Agen­ten­basierte Mod­el­lierung energiebe­zo­gen­er Investi­tion­sentschei­dun­gen in der kom­mu­nalen Wärmewende

Im Rah­men des ReK­lim-Pro­jek­tes unter­sucht das Teil­vorhaben des Insti­tuts für Ange­wandte Infor­matik (InfAI) e. V. die Entschei­dung­sprozesse und Investi­tion­sstrate­gien het­ero­gen­er Akteurs­grup­pen, die eine zen­trale Rolle bei der Wärmewende auf kom­mu­naler Ebene spie­len. Dazu gehören ins­beson­dere pri­vate Haushalte sowie Woh­nungs­bauge­sellschaften, deren Ver­hal­ten durch unter­schiedliche sozio-ökonomis­che und lebensstil­spez­i­fis­che Fak­toren geprägt ist.

Ziel ist es, mith­il­fe agen­ten­basiert­er Mod­el­lierung ein fundiertes Ver­ständ­nis für diese kom­plex­en Hand­lungslogiken zu entwick­eln. Damit sollen kom­mu­nale Strate­gien zur Dekar­bon­isierung der Energiev­er­sorgung bess­er auf die Bedürfnisse und Voraus­set­zun­gen der beteiligten Akteure abges­timmt wer­den können.

Eine zen­trale Grund­lage hier­für bildet die Weit­er­en­twick­lung der sozio-tech­no-ökonomis­chen Sim­u­la­tion­splat­tform IRP­Sim, die am InfAI in Koop­er­a­tion mit der Uni­ver­sität Leipzig konzip­iert wurde. IRP­Sim ermöglicht es, energiebe­zo­gene Trans­for­ma­tion­sszenar­ien effizient zu mod­el­lieren und zu analysieren. Dabei ste­hen unter anderem fol­gende Aspek­te im Fokus: die Bew­er­tung von Geschäftsmod­ellen und Preis­mech­a­nis­men, die Analyse von Tech­nolo­gieop­tio­nen hin­sichtlich ihrer Flex­i­bil­ität und Akzep­tanz sowie die Sim­u­la­tion der Auswirkun­gen reg­u­la­torisch­er Verän­derun­gen auf die Energieversorgung.

Mit ReK­lim leis­ten wir einen wichti­gen Beitrag zur wis­senschaftlich fundierten Gestal­tung nach­haltiger Infra­struk­turen – unter Berück­sich­ti­gung real­er Entschei­dungs­dy­namiken und im Ein­klang mit den Anforderun­gen des Klimaschutzes.